Warum EcoVadis im Bau zum Thema wird
Die Aufforderung kommt meist vom Generalunternehmer, vom Konzern-Bauherrn oder über eine öffentliche Ausschreibung: ohne gültige EcoVadis-Bewertung keine Berücksichtigung. Für viele Bauunternehmen ist das der erste Kontakt mit dem Thema, und der Zeitdruck ist real.
Dabei ist Bau eine EcoVadis-relevante Branche: Umwelt- und Arbeitsschutz-Risiken sind strukturell hoch, also zählen genau diese Themenfelder in der Bewertung überdurchschnittlich. Gut geführte Bauunternehmen erfüllen vieles längst, etwa Arbeitssicherheit, Materialwirtschaft und faire Subunternehmer-Verhältnisse, nur ist es nicht in der EcoVadis-Logik dokumentiert. Genau dort liegt der Score-Hebel.
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CO₂ und Energie, Material- und Abfallwirtschaft, Baustellen-Emissionen. Das am stärksten gewichtete Feld, und das am häufigsten unzureichend dokumentierte.
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Arbeitsschutz, Gesundheit, SiGeKo, Umgang mit Subunternehmern. Im Bau ein Kernrisiko, zugleich eine große, oft ungenutzte Punktreserve.
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Herkunft und Auswahl von Baustoffen, Prüfung der Lieferanten. Zunehmend gefordert, gerade über LkSG und EUDR.
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Compliance, Antikorruption, Datenschutz. Im Bau meist solide gelebt, muss für EcoVadis aber belegbar dokumentiert sein.